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Halli Hallo Hallöle
Wie schon angekündigt findet ihr hier eine Auswahl meiner Lieblingsbücher. Und das sind so viele, dass ich natürlich nicht alle hier ausstelle (was vielleicht auch daran liegt, dass ich zum Teil die Leseproben selbst tippen müsste...)
Die Leseproben habe ich von verschiedenen Seiten, die ich natürlich auch unter "THX to..." verlinke. So fair bin ich schon...
Aber genug geschwafelt, hier kommt das erste Buch:



DER BRIEF FÜR DEN KÖNIG von Tonke Dragt

Leseprobe:
Die Jünglinge blickten einander an, aber sie sprachen kein Wort und bewegten sich nicht. Sie hörten, daß der Knopf an der Türe gedreht wurde. Dann ertönte das Geräusch von Schritten, die langsam verhallten. Sie seufzten auf, alle fünf gleichzeitig.
Nun ist es geschehen, dachte Tiuri. Es war seltsam, aber er hatte das Gefühl, daß er während der ganzen Zeit, die er schon wachte, darauf gewartet hatte. Das Herz klopfte in ihm so laut, daß er glaubte, die anderen müßten es auch hören. Komm, bleib ruhig, nahm er sich vor. Vielleicht war es ein Fremder, der nicht wußte, daß wir hier wachen, oder jemand, der uns necken oder auf die Probe stellen wollte... Doch wartete er gespannt, ob er wieder etwas hörte. Seine Kerze flammte eben ganz hell auf und erlosch dann mit einem leise zischenden Ton. Nun kniete er im Dunkeln. Er wußte nicht, wie viel Zeit vergangen war, als er über seinem Kopf ein leises Geräusch hörte. Es war, als ob jemand mit den Fingernägeln am Fenster kratzte! Dann hörte er eine Stimme, die leise wie ein Atemzug war: "In Gottes Namen, öffnet die Tür!"
Tiuri setzte sich auf und blickte zum Fenster. Er sah nichts- keinen Schatten. Er konnte ja sowieso nicht tun, was die Stimme gewünscht hatte, auch wenn sie noch so dringend geklungen hatte. Er verbarg das Gesicht in den Händen und versuchte, alle Gedanken zu verbannen. Aber nochmals hörte er die Stimme, ganz deutlich, auch wenn es nicht mehr als ein Flüstern war: "In Gottes Namen, öffnet die Tür!"
Es klang noch dringender als vorher. Tiuri schaute zu seinen Freunden. Sie sahen aus, als ob sie nichts gehört hätten. Was jetzt? Er durfte die Tür nicht öffnen. Aber wenn es nun ein Mensch war, der sich in Not befand, ein Flüchtling, der ein Versteck suchte? Er lauschte. Es war wieder still. Die Stimme klang ihm aber in den Ohren nach. Warum mußte dies gerade jetzt geschehen? Warum mußte gerade er diese Bitte hören? Er durfte nicht antworten, aber er konnte sich nicht ruhig fühlen, bevor er es doch getan hatte. Er zögerte. Dann entschied er sich.


Neugierig geworden? ^^ Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, auch wenn es schon ziemlich alt ist, ist es noch spannend und an manchen Stellen auch lustig. Ich habe es vor kurzem vorgelesen bekommen und konnte es garnicht erwarten, bis es weiterging *___* Super Buch!



HARRY POTTER 5 von J.K. Rowling

Leseprobe:
Der bislang heißeste Tag des Sommers neigte sich dem Ende zu und eine schläfrige Stille lag über den großen wuchtigen Häusern des Ligusterwegs. Autos, die normalerweise glänzten, standen staubig in den Einfahrten, und Rasenflächen, die einst smaragdgrün waren, lagen verdorrt und gelbstichig da – wegen der Dürre war es verboten worden, sie mit Gartenschläuchen zu wässern. Die Bewohner des Ligusterwegs, die sich nun nicht mehr wie üblich mit Autowaschen und Rasenmähen die Zeit vertreiben konnten, hatten sich in die Schatten ihrer kühlen Häuser zurückgezogen und die Fenster weit aufgestoßen in der Hoffnung, eine vermeintliche Brise hereinzulocken. Der einzige Mensch, der noch draußen war, ein Teenager, lag in einem Blumenbeet vor Nummer vier flach auf dem Rücken. Es war ein schlaksiger, schwarzhaariger Junge mit Brille, der ausgezehrt und leicht ungesund wirkte wie jemand, der in kurzer Zeit recht schnell gewachsen war. Seine Jeans war dreckig und zerrissen, sein T-Shirt ausgeleiert und verblichen, und die Sohlen seiner Turnschuhe schälten sich vom Oberleder. Harry Potters Äußeres machte ihn nicht lieb Kind bei den Nachbarn, jener Sorte von Menschen, die meinten, Schmuddeligkeit gehöre gesetzlich bestraft, doch da er sich an diesem Abend hinter einem großen Hortensienbusch versteckt hatte, war er für Passanten gänzlich unsichtbar. Tatsächlich konnten ihn nur Onkel Vernon und Tante Petunia sehen, falls sie die Köpfe aus dem Wohnzimmerfenster streckten und senkrecht nach unten ins Blumenbeet schauten. Alles in allem, dachte Harry, konnte man ihm zu seiner Idee, sich hier zu verstecken, nur gratulieren. Vielleicht war es nicht sonderlich bequem, wie er da auf der heißen, harten Erde lag, doch immerhin stierte ihn niemand finster an und knirschte so laut mit den Zähnen, dass er die Nachrichten nicht hören konnte, oder warf ihm gehässige Fragen an den Kopf, wie es noch jedes Mal geschehen war, wenn er versucht hatte, sich ins Wohnzimmer zu setzen und mit Tante und Onkel fernzusehen. Als wäre Harrys Gedanke durchs offene Fenster geflattert, fing Vernon Dursley, sein Onkel, plötzlich an zu reden...

Harry Potter 5 oder auch der Orden des Phönix ist mein absoluter Lieblingsteil der Harry Potter Saga Es sind viele Gefühle darin vorhanden und es ist spannend und mitreißend und man kann es nicht mehr aus der Hand legen ! Lest es, wenn ihr die Möglichkeit habt ^^



ERAGON von Christopher Paolini

Leseprobe:
Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte. Ein hoch aufragender Schatten hob den Kopf und schnüffelte. Bis auf sein blutrotes Haar und seine gelb glühenden Augen sah er aus wie ein Mensch.
Er blinzelte überrascht. Die Botschaft war eindeutig: Sie kamen. Oder war es eine Falle? Er überlegte kurz, dann sagte er eisig: 'Verteilt euch. Versteckt euch hinter den Bäumen und Büschen. Haltet jeden auf, der kommt ... oder ihr sterbt.'
Um ihn scharten sich zwölf groß gewachsene Urgals mit Kurzschwertern und runden Eisenschilden, die mit schwarzen Symbolen bemalt waren. Die Urgals ähnelten Menschen mit krummen Beinen und muskelbepackten Armen, die zum Zuschlagen wie geschaffen schienen. Über ihren kleinen Ohren sprossen lange, knorrige Hörnerpaare. Die Ungeheuer huschten grunzend ins Unterholz und versteckten sich. Kurz darauf verstummte das Geraschel und der Wald war wieder still.
Der Schatten spähte um einen dicken Baum und schaute den Pfad hinauf. Ein Mensch hätte in der Dunkelheit nichts mehr erkennen können, aber für ihn war das schwache Mondlicht wie Sonnenschein, der zwischen den Bäumen hindurchfiel. Scharf und deutlich nahm sein suchender Blick jede Einzelheit wahr. Er war unnatürlich ruhig, in seiner Hand hielt er ein langes blankes Schwert. Eine Scharte, fein wie ein Haar, verlief über die gesamte Länge der Klinge bis hinab zur Spitze. Das Blatt war dünn genug, um zwischen zwei Rippen hindurchgleiten zu können, und dennoch so stabil, dass es selbst die härteste Rüstung durchdrang.
Die Urgals sahen nicht so gut wie der Schatten. Sie kauerten am Boden wie blinde Bettler und griffen dabei unruhig nach ihren Waffen. Ein Eulenschrei durchschnitt die Stille. Keiner der Urgals entspannte sich, bis der Vogel vorbeigeflogen war. Dann fröstelten die Ungeheuer in der kalten Nacht; eins von ihnen trat mit seinem schweren Stiefel auf einen Zweig. Der Schatten zischte wütend und die Urgals zogen erschrocken die Köpfe ein. Er unterdrückte seine Abscheu - sie stanken wie ranziges Fleisch - und wandte sich ab. Sie waren Werkzeuge, nichts weiter.
Der Schatten rang mit seiner wachsenden Ungeduld, während aus Minuten Stunden wurden. Der Duft musste seinen Besitzern weit vorausgeeilt sein. Der Schatten erlaubte es nicht, dass die Urgals aufstanden und sich wärmten. Auch sich selbst versagte er diese Annehmlichkeit, blieb hinter dem Baum stehen und beobachtete den Pfad. Ein weiterer Windstoß fegte durch den Wald. Dieses Mal war der Duft stärker. Er verzog die schmalen Lippen und knurrte aufgeregt.
'Haltet euch bereit', flüsterte er. Sein ganzer Körper vibrierte. Die Spitze seines Schwertes zog kleine Kreise. Es hatte ihn viel Hinterlist und große Anstrengung gekostet, an diesen Punkt zu gelangen. Es wäre töricht gewesen, jetzt die Selbstbeherrschung zu verlieren.
Unter den dichten Brauen der Urgals begannen ihre Augen zu schimmern und die Kreaturen verstärkten den Griff um die Waffen. Vor ihnen hörte der Schatten ein Klirren, als etwas Hartes an einen losen Stein stieß. Undeutliche Schemen lösten sich aus der Dunkelheit und kamen den Pfad hinab.
Drei weiße Pferde galoppierten auf den Hinterhalt zu. Die Reiter hielten ihre Häupter stolz erhoben und ihre Umhänge kräuselten sich wie flüssiges Silber im Mondschein.
Auf dem ersten Pferd saß ein Elf mit spitzen Ohren und elegant geschwungenen Augenbrauen. Sein Körper war gertenschlank, aber kräftig wie ein Degen. Ein mächtiger Bogen war auf seinem Rücken befestigt. An einer Seite hing ein Schwert, an der anderen ein Köcher voller weiß gefiederter Pfeile.


Eine nicht gerade sehr aufschlussreiche Leseprobe, aber immerhin besser als garnichts ^^' Ich habe das Buch selbst noch nicht fertig gelesen, aber bin trotzdem schon recht weit, und es ist wirklich super. Schön beschrieben und spannend, ein echtes Meisterwerk Ich empfehle es!




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